hello everybody!! nach längerer kreativer denkpause, habe ich nun mein repertoire an neuen erlebnissen frisch aufgefüllt und bin wieder mit einem kleinen artikel am "start".
es ist wieder víel passiert in der letzten zeit, zu viel und zu intensiv, als dass man es in ein paar worten ausdrücken könnte. aber das wichtigste ist wahrscheinlich, dass ich mich hier mittlerweile richtig wohl und zu hause fühle. wir sind hier über die letzten wochen allmählich alle zu einer kleinen großfamilie zusammengewachsen, ich kann völlig ich selbst sein und es fühlt sich nicht mehr komisch und ungeschützt an. die verantwortungsbereiche und work duties, gehen mittlerweile relativ leicht von der hand, man gewöhnt sich ja mit der zeit bekanntlich an alles:) und der alltag kommt langsam aber sicher. doch es wird auch immer herausfordernder. wir kommen also laut unserer kleinen psychologischen schulung über kommunikation und teambuilding langsam in die stormingphase.:)
es gab emenz viel lehre und input in der letzten zeit...über die unterschiedlichsten themen. dies war sowohl ziemlich herausfordernd als aber auch unglaublich tief und irgendwie ein wenig "life-changing". so viele dinge, die man eigentlich schon wusste, aber nochmal aus einem völlig anderen licht beleuchtet und einem persönlich klar wurden und die uns,vor allen dingen im höchsten maße zu wirklicher veränderung motivieren. und wir als gruppe wachsen natürlich mit, mit diesen innerlichen veränderungsprozessen von gefühlen und einstellungen, unseren aufgaben usw...
nach einer kleinen krise, jetzt unmittelbar vor unserem einsatz nach hamburg, wohin wir schon morgen früh (sonntag) aufbrechen werden, wurde uns auch langsam klar, dass diese konflikte mit sicherheit nicht umsonst auftreten und nach klärenden gesprächen und aufarbeitung freuen wir uns unglaublich darauf, dort zusammen als einheit fungieren zu können und hoffentlich etwas zu bewegen. unsere offenheit bei solchen aussprachen und unser gegenseitiges verständnis, die solidarität und der bestehende zusammenhalt zueinander, erstaunt mich jedes mal aufs neue. mittlerweile ist alles so normal mit den anderen studenten hier, wie schon erwähnt habe ich das gefühl sie schon eewig zu kennen, man teilt alles, es wird immer vertrauter und oft habe ich beinahe den eindruck, dass ich diese menschen bereits besser kenne, als sehr viele andere leute. ist ja auch kein wunder, wenn man sich in so ziemlich jeder situation sieht und die reaktionen und verhaltensweise des anderen beobachten und kennenlernen kann. auch das gefühl sich irgendwie gegenseitig zu brauchen ist soo schön und besonders.
auf unserem einsatz in hamburg haben wir einiges vor, wollen in den verschiedensten bereichen aktiv werden und mithelfen, doch vor allen dingen soll sich dieser einsatz auf evangelisation konzentrieren, wozu wir eine lehrwoche mit der dts in hamburg haben werden, einsätze auf der straße geplant, vor allen dingen auf der reeperbahn, wofür wir sogar ein drama einstudiert haben.
an unsere rolle müssen johanna und ich uns jedoch noch etwas gewöhnen, weil wir neben geld,macht,drogen usw.. eine versuchung darstellen sollen und das irgendwie noch nicht so ganz auf die reihe kriegen. gerade sind wir doch tatsächlich in allen erstens dabei, unseren femme-fatale-blick und einen laufsteggang einzuüben, wobei diese versuche schon in so manchem lachkrampf endeten, weil es schon ein wenig schwierig ist, sich in so einem moment wirklich ernst zu nehmen.:))) das lustigste war jedoch als die jungs uns vormachten, wie sie sich unser verhalten in der szene vorstellten. just hilarious!!!!:)))))
doch diese überwindung, sich etwas zu trauen, über seinen schatten zu bringen und vor so vielen menschen zu spielen, es als schauspielrolle anzusehen und vor allen dingen zu wissen, für was man es tut, und das es tatsächlich eine auswirkung auf menschen haben kann, erleichert diese herausforderung und die überwindung der "peinlichkeitsgrenze" ungemein.
ansonsten werden wir dort außerdem ein programm für jugendliche und eines für 0-3-jährige starten, was ich ebenso als etwas gewöhnungsbedurftig empfinde, insbesondere angesichts dessen, dass wir den kleinkindern vorraussichtlich einen spiegel vorhalten und mit kindgerechten babypiepsstimmen dinge wie:" ich habe 2 augen, 2 ohren, eine nase, ich habe zwei hände, 2 füße dazu, ich habe einen mund zum lachen und sagen.." usw. vorsingen werden. das gute ist, dass wir uns wenigstens, außer vor den kleinen,( die das zum glück eh noch nicht so ganz verstehen) und vielleicht noch den eltern vorraussichtlich vor niemandem zum "popatz" machen müssen, da diese die einzigen teilnehmer sind.:) ich bin schon sehr gespannt auf diese zeit und hoffe ihr denkt an mich und bitte betet für die zeit. eure unterstützung wäre super! vieelen dank.
so, ich geh jetzt mal packen, vorher noch wäsche waschen usw. ( was ich hier auch mittlerweile gelernt habe und seehr stolz darauf bin!hihi). dann steht heute noch die überreichung des selbstgemachten adventskalenders an, den johanna und ich für die jungs gebastelt haben. der is sooo süüüß...bin voll überrascht, das er wirklich so gut geworden ist, gefüllt mit schokolade, plätzchen und anderem weihnachtlichem kram, gutscheinen von uns beiden und alles, was sie sonst noch so gebrauchen können. und schön eingepackt und verziehrt sieht er natürlich auch aus...zugegeben nicht besonders männlich, aber was solls. die können froh sein das sie überhaupt was kriegen..haha:)
ich bin schon sooo auf ihre gesichter gespannt, wenn wir ihn rausholen.:)) vielleicht nehme ich es auf!
ich hab euch lieb und vermisse euch soooo.
bis ganz bald, weihnachten steht ja schon vor der tür.
looots of looove, yours, michal♥
Sonntag, 22. November 2009
Sonntag, 1. November 2009
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Sonntag, 11. Oktober 2009
Samstag, 10. Oktober 2009
Freitag, 9. Oktober 2009
letzte woche habe ich mich verliebt!!
...er hat ein gesicht, wie aus dem bilderbuch geschnitten und erinnert mich ein wenig an aaron carter, in jungen jahren, mit blondem pilzschnitt und den schönsten braunen rehaugen, die ich jemals gesehn habe...
ganz zu schweigen, von seiner zuckersüßen stimme, die mir selbst die sprache verschlug, als er das erste mal den mund aufmachte.
und dieser name: noah! mit nachnamen "ritter", was in diesem falle auch ziemlich ins schema passt.
er ist 2 jahre alt und ein mitarbeiterkind auf der base, auf das ich öfters aufpassen muss.:)) er hat es mir wirklich SEHR angetan und ganz im ernst: ich noch nie im leben, so einen süßen knopf gesehn. (fotos, auf denen ich ihn gerade gezwungen habe still auf meinem schoß zu sitzen und so auszusehen als wäre er dort überglücklich und könne sich nichts schöneres vorstellen,kommen bald noch nach:))
klar, sind die anderen auch süß, aber wie das eben so ist, macht es bei manchen einfach "klick" und man hat nun mal so seine lieblinge.
zu meinem großen bedauern scheint meine zuneigung nicht ganz so sehr auf gegenseitigkeit zu beruhren und großes entzücken bei dem kleinen auszulösen. selbst meine bestechungsversuche mit schokolade und dergleichen, blieben bisher leider erfolglos!:))
mit den kindern zeit zu verbringen ist so schön und bereichernd. sie sind so unkompliziert und da ich es ja auch noch öfters ein kleines "spielkind" bin und es liebe mich schmutzig zu machen, scheinen mich (sogar die jungens) schon ziemlich schnell in ihr herz geschlossen zu haben. rumtollen, im dreck spielen, wettrennen machen, raufen...es kann zwar ab und zu ziemlich anstrengend sein, wenn man z.B drei stunden am stück alleine auf die ganze bande allein aufpassen muss. Ständig muss man schauen, dass der eine seine finger nicht gerade an der herdplatte plaziert, die andere probiert wie waschmittel wohl so schmeckt oder wieder ein anderer von 10 meter hohen baumwipfeln nach seiner mami ruft.aber man lernt so viel dazu, auch schon mal für später:) und auch eltern allgemein besser nachzuvollziehn und ich sehe zum ersten ma wirklich, wie viel arbeit das ist.
nach einer ziemlich anstrengenden arbeitswoche, in der das jubiläum gefeiert wurde und hunderte von gästen da waren, wobei ich um ehrlich zu sein, an manchen punkten, sowohl körperlich als auch seelisch bereits schon an meine grenzen gekommen bin,hatten wir jetzt gerade wieder eine siebentägige lehreinheit über beziehungen.
eine weitere, über identität, wird direkt nächste woche folgen.
nachdem ich in dieser jubiläumsvorbereitungswoche ca. fünfzehntausendsechshundertdreiunachtzigmal die böden geputzt hatte, wobei ich mich wunderte wieso es, jedesmal wenn ich wieder dort lang lief, wieder so aussah, als hätte man ein halbes jahr lang nicht mehr sauber gemacht, erkannte ich schließlich das das hier anscheinend normal zu sein scheint, dass nochmal mindestens 20 matschige kinderschuhe über die blitzenden böden huschen, habe es nun aufgeben mich aufzuregen und schlussendlich damit abgefunden:)
was bezüglich der lehre sehr interessant ist, ist das unmittelbar bevor die themen und punkte von unseren mentoren und redner angeführt wurden, wir im vorfeld in der gruppe exakt über diese gesprochen oder um dem besseren ausdruck zu verleihen und nichts zu beschönigen, eher konflikte oder streits ausgefochten hatten.
gibt es eine meinungsverschiedenheit, die nicht geklärt wurde, so können wir hier bei nahezu 90% der fälle davon ausgehen, dass dies garantiert am nächsten tag der "hauptpunkt der tagesordnung" in unserer diskussionsrunde sein wird.
daran und an vielen anderen dingen sehe ich deutlich, dass gott wirklich beginnt an uns allen zu arbeiten und auch die bisherigen konflikte schweißen uns im nachhinein eher zusammen und sind gut und wichtig, damit beziehungen an tiefe und festigkeit zunehmen.
obwohl ich gestehn muss, dass ich in den vergangenen wochen in diesen besagten situationen, die dinge oft absolut nicht so rosig sehen konnte.
jungs sind eben sehr anders als mädels und umgekehrt und man redet öfters schon mal aneinander vorbei, was mir immer mehr klar wird und wovon ich tagtäglich meine dosis von privaten vorstellungen und genug paradebeispiele genießen darf. und glaubt mir, es gibt keinen besseren "ehevorbereitungskurs" als das hier.:)
doch es ist ein wachstumsprozess...und die abkürzung dts wurde von einigen "ehemaligen" mit denen wir uns schon unterhalten haben, nicht umsonst von "discipleship training school" in "die to self" umgetauft.:)
aber ich bin guten mutes und gespannt, was in der nächsten zeit noch weiterhin passieren wird.
beim essen ist alles beim alten, jedoch angesichts ausgiebigst zelebrierter jubiläen, einiger geburtstage und abschiede, was als konsequenz natürlich haufenweise schokoladenfondue, kuchen, eis, pudding, kekse chips und gegrillte fleischinvasionen zur folge hat, mit tendenz eher steigend.:)
bald, gegen ende des monats werden wir alle eine konferenz besuchen (Stream), wo ich mit einem anderen jungen aus meinem team einen lyricworkshop leiten darf.niiice!:)) ansonsten werden wir uns nun auch bald im teenieprogramm "T4C" mit pubertierenden teenagern rumschlagen müssen und übernächste woche findet außerdem unser erster besuch im asylantenheim statt, wo wir ein programm machen und uns um die leute, insbesondere kinder vor ort kümmern werden. unsern ersten kidsclub haben johanna und ich schon stooolz geplant und durchgeführt!
eine schnitzeljagd im wald, wo die kids am ende noch einen schatz suchen dürften.es war wie immer sehr chaotisch, aber schön!
dafür, denke ich, habe ich aber im bezug auf meine eigene unordnung schon einige fortschritte gemacht, was meine zimmergenossin hoffentlich auch bestätigen kann.:))
ich merke wie ich immer strukturierter werde und mir durch neue gewohnheiten auch positive verhaltensweisen antrainieren kann.
nur an der pünktlichkeit, dem alten leidigen problem, haperts noch gewaltig. daher ist es sehr unpraktisch, dass ich zur zeit mit einem jungen im wochendienst bin(frühstück vorbereiten muss usw.) der noch verpeilter ist, als ich selbst.:))
unerklärlicherweise haben wir auch das meiste und als einzigste verständnis für unser tagträumerisches gegenüber.:)nur die anderen haben etwas darunter zu leiden und frühstücken dann auch schon mal 20 minuten später als geplant. aber morgen ist ja zum glück endlich wochenende..vielleicht schaffen wir's da auch mal rechtzeitig!:)
ich hoffe euch allen geht es sehr gut und so schön es hier auch ist, ab und an vermisse ich doch mein zu hause. aber es wird besser.
ihr hört bald wieder von mir.
bis denne. love,michal
...er hat ein gesicht, wie aus dem bilderbuch geschnitten und erinnert mich ein wenig an aaron carter, in jungen jahren, mit blondem pilzschnitt und den schönsten braunen rehaugen, die ich jemals gesehn habe...
ganz zu schweigen, von seiner zuckersüßen stimme, die mir selbst die sprache verschlug, als er das erste mal den mund aufmachte.
und dieser name: noah! mit nachnamen "ritter", was in diesem falle auch ziemlich ins schema passt.
er ist 2 jahre alt und ein mitarbeiterkind auf der base, auf das ich öfters aufpassen muss.:)) er hat es mir wirklich SEHR angetan und ganz im ernst: ich noch nie im leben, so einen süßen knopf gesehn. (fotos, auf denen ich ihn gerade gezwungen habe still auf meinem schoß zu sitzen und so auszusehen als wäre er dort überglücklich und könne sich nichts schöneres vorstellen,kommen bald noch nach:))
klar, sind die anderen auch süß, aber wie das eben so ist, macht es bei manchen einfach "klick" und man hat nun mal so seine lieblinge.
zu meinem großen bedauern scheint meine zuneigung nicht ganz so sehr auf gegenseitigkeit zu beruhren und großes entzücken bei dem kleinen auszulösen. selbst meine bestechungsversuche mit schokolade und dergleichen, blieben bisher leider erfolglos!:))
mit den kindern zeit zu verbringen ist so schön und bereichernd. sie sind so unkompliziert und da ich es ja auch noch öfters ein kleines "spielkind" bin und es liebe mich schmutzig zu machen, scheinen mich (sogar die jungens) schon ziemlich schnell in ihr herz geschlossen zu haben. rumtollen, im dreck spielen, wettrennen machen, raufen...es kann zwar ab und zu ziemlich anstrengend sein, wenn man z.B drei stunden am stück alleine auf die ganze bande allein aufpassen muss. Ständig muss man schauen, dass der eine seine finger nicht gerade an der herdplatte plaziert, die andere probiert wie waschmittel wohl so schmeckt oder wieder ein anderer von 10 meter hohen baumwipfeln nach seiner mami ruft.aber man lernt so viel dazu, auch schon mal für später:) und auch eltern allgemein besser nachzuvollziehn und ich sehe zum ersten ma wirklich, wie viel arbeit das ist.
nach einer ziemlich anstrengenden arbeitswoche, in der das jubiläum gefeiert wurde und hunderte von gästen da waren, wobei ich um ehrlich zu sein, an manchen punkten, sowohl körperlich als auch seelisch bereits schon an meine grenzen gekommen bin,hatten wir jetzt gerade wieder eine siebentägige lehreinheit über beziehungen.
eine weitere, über identität, wird direkt nächste woche folgen.
nachdem ich in dieser jubiläumsvorbereitungswoche ca. fünfzehntausendsechshundertdreiunachtzigmal die böden geputzt hatte, wobei ich mich wunderte wieso es, jedesmal wenn ich wieder dort lang lief, wieder so aussah, als hätte man ein halbes jahr lang nicht mehr sauber gemacht, erkannte ich schließlich das das hier anscheinend normal zu sein scheint, dass nochmal mindestens 20 matschige kinderschuhe über die blitzenden böden huschen, habe es nun aufgeben mich aufzuregen und schlussendlich damit abgefunden:)
was bezüglich der lehre sehr interessant ist, ist das unmittelbar bevor die themen und punkte von unseren mentoren und redner angeführt wurden, wir im vorfeld in der gruppe exakt über diese gesprochen oder um dem besseren ausdruck zu verleihen und nichts zu beschönigen, eher konflikte oder streits ausgefochten hatten.
gibt es eine meinungsverschiedenheit, die nicht geklärt wurde, so können wir hier bei nahezu 90% der fälle davon ausgehen, dass dies garantiert am nächsten tag der "hauptpunkt der tagesordnung" in unserer diskussionsrunde sein wird.
daran und an vielen anderen dingen sehe ich deutlich, dass gott wirklich beginnt an uns allen zu arbeiten und auch die bisherigen konflikte schweißen uns im nachhinein eher zusammen und sind gut und wichtig, damit beziehungen an tiefe und festigkeit zunehmen.
obwohl ich gestehn muss, dass ich in den vergangenen wochen in diesen besagten situationen, die dinge oft absolut nicht so rosig sehen konnte.
jungs sind eben sehr anders als mädels und umgekehrt und man redet öfters schon mal aneinander vorbei, was mir immer mehr klar wird und wovon ich tagtäglich meine dosis von privaten vorstellungen und genug paradebeispiele genießen darf. und glaubt mir, es gibt keinen besseren "ehevorbereitungskurs" als das hier.:)
doch es ist ein wachstumsprozess...und die abkürzung dts wurde von einigen "ehemaligen" mit denen wir uns schon unterhalten haben, nicht umsonst von "discipleship training school" in "die to self" umgetauft.:)
aber ich bin guten mutes und gespannt, was in der nächsten zeit noch weiterhin passieren wird.
beim essen ist alles beim alten, jedoch angesichts ausgiebigst zelebrierter jubiläen, einiger geburtstage und abschiede, was als konsequenz natürlich haufenweise schokoladenfondue, kuchen, eis, pudding, kekse chips und gegrillte fleischinvasionen zur folge hat, mit tendenz eher steigend.:)
bald, gegen ende des monats werden wir alle eine konferenz besuchen (Stream), wo ich mit einem anderen jungen aus meinem team einen lyricworkshop leiten darf.niiice!:)) ansonsten werden wir uns nun auch bald im teenieprogramm "T4C" mit pubertierenden teenagern rumschlagen müssen und übernächste woche findet außerdem unser erster besuch im asylantenheim statt, wo wir ein programm machen und uns um die leute, insbesondere kinder vor ort kümmern werden. unsern ersten kidsclub haben johanna und ich schon stooolz geplant und durchgeführt!
eine schnitzeljagd im wald, wo die kids am ende noch einen schatz suchen dürften.es war wie immer sehr chaotisch, aber schön!
dafür, denke ich, habe ich aber im bezug auf meine eigene unordnung schon einige fortschritte gemacht, was meine zimmergenossin hoffentlich auch bestätigen kann.:))
ich merke wie ich immer strukturierter werde und mir durch neue gewohnheiten auch positive verhaltensweisen antrainieren kann.
nur an der pünktlichkeit, dem alten leidigen problem, haperts noch gewaltig. daher ist es sehr unpraktisch, dass ich zur zeit mit einem jungen im wochendienst bin(frühstück vorbereiten muss usw.) der noch verpeilter ist, als ich selbst.:))
unerklärlicherweise haben wir auch das meiste und als einzigste verständnis für unser tagträumerisches gegenüber.:)nur die anderen haben etwas darunter zu leiden und frühstücken dann auch schon mal 20 minuten später als geplant. aber morgen ist ja zum glück endlich wochenende..vielleicht schaffen wir's da auch mal rechtzeitig!:)
ich hoffe euch allen geht es sehr gut und so schön es hier auch ist, ab und an vermisse ich doch mein zu hause. aber es wird besser.
ihr hört bald wieder von mir.
bis denne. love,michal
Montag, 5. Oktober 2009
Dienstag, 29. September 2009
Sonntag, 27. September 2009
Samstag, 26. September 2009
zur kurzen erklärung...
ich in der jungs-wg,eine ziemlich alte,heruntergekommene schabracke, direkt neben unserem gebäude,wo wir mädels beim rausgehen sogar schon eine maus haben die treppe runtergelaufen sehn!wir sind auf jeden fall froh,nebenan in der villa zu wohnen.:))
und auf dem anderen bild...
ein paar der jungs am musizieren!(irgendwie strotzen hier alle vor talent. man kennt es ja schon: jeder christ ein gitarrist! außer ich...noch!:)
ich in der jungs-wg,eine ziemlich alte,heruntergekommene schabracke, direkt neben unserem gebäude,wo wir mädels beim rausgehen sogar schon eine maus haben die treppe runtergelaufen sehn!wir sind auf jeden fall froh,nebenan in der villa zu wohnen.:))
und auf dem anderen bild...
ein paar der jungs am musizieren!(irgendwie strotzen hier alle vor talent. man kennt es ja schon: jeder christ ein gitarrist! außer ich...noch!:)
Freitag, 25. September 2009
sodele.jetzt geht's los.
eigentlich hat es das ja schon vor 2 wochen, aber ich dachte mir ich wäre euch eigentlich noch einen etwas detailierteren lagebericht schuldig.
hier in sachsen ist es...anders, kalt,etwas verfallener als bei uns, und dialekttechnisch natürlich auch etwas andersartig ausgeprägt.:)hihi.ich nehm das mal mit nem diktiergerät auf...das muss man gehört haben.
aber ich habe diesen kleinen ort, wo nach 7 uhr abends keiner mehr auf der straße herumläuft,welcher sich lieblichst "hainichen" nennt, schon jetzt in mein herz geschlossen.
auch die leute hier sind wahre schätze und könnten kaum freundlicher sein.vielleicht ausgenommen der verkäuferinnen in der "innenstadt."
das ändert jedoch nichts an der tatsache, dass ich hier, ganz nach dem motto "natur pur" in der absoluten pampa gelandet bin, wobei unsere villa in der wir wohnen (freuuuude!:)) direkt an der einen seite an den wald grenzt und sich auf der anderen ein feld mit schafen befindet, was sich aber wundervoll idyllisch für ausgedehnte spaziergänge anbietet, was ich mittlerweile auch schon ein paar mal dafür genutzt habe habe. sooo schön!
hier angekommen musste ich jedoch zu aller erst mit schrecken feststellen, dass ich das einmalige vergügen haben werde, mit 10 jungs an der zahl, und nur noch einem anderen mädel als verstärkung, die kommenden monate unter einem dach zu leben und beinahe jede freie minute verbringen zu müssen. natürlich hatte ich nur noch einen gedanken:" hier bleibe ich keine sekunde länger!" der 2. schock kam dann zum glück erst ein paar tage später, aber er kam. als einer der mitarbeiter die liste mit den regeln auspackte. putzen, putzen putzen, steht da auf dem programm, wobei man zu allem glück auch noch nach farben sortieren und unterscheiden muss, welcher putzlappen für welches klo benutzt wird!:). disziplin ohne ende, tägliche work duties, frühstück um 7 uhr, usw...!
angesichts meines bisherigen lebensstils und meiner großen liebe zu regeln, kann man sich meine begeisterung wahrscheinlich lebhaft vorstellen.
was wahrscheinlich auch der grund war, dass ich die gesamte erste woche, als einzigste, jeden tag zu spät zum frühstück kam und es zweimal sogar ganz verpasste und erst um neun uhr, alles andere als ausgeschlafen, endlich auf der matte stand bzw. unter kritisch und entsetzten blicken in die allmorgendliche sitzung hineinplatzte,die natürlich schon seit einer stunde in vollem gange war.
langsam jedoch, scheint sich mein verdrehter schlafrhythmus allmählich an die neue situation zu gewöhnen. ebenso mein magen an die neuen essgewohnheiten. ich habe mich nun langsam schluss endlich damit abgefunden, dass ich vorraussichtlich als kugel nach hause rollen werde...!:)vor dem verdrücken der berge von spagetthi bolognese, pizza, schokolade und keksen innerhalb dieser letzten zwei wochen, wusste ich nicht das soviel in einem menschen hineinpassen kann. was für die ganze angelegenheit auch nicht gerade besonders förderlich ist, ist der jan, unser schwabe, der seine berufung als solcher ziemlich ernst zu nehmen scheint und uns auch schon mal gezwungen hat, die reste vom mittagessen nochmal für das abendbrot aufzuwärmen, und vorher nichts anderes zu essen, um ja keine reste kaputt gehen zu lassen.:) wo wir gleich beim nächsten thema wären: das essen ist so gut, dass man kaum aufhören kann!:)
es gibt aber auch einige positive aspekte, welche ich nennen möchte, das beste natürlich immer zum schluss.
unsre gruppe könnte zwar unterschiedlicher nicht sein, insbesondere johanna, dass mädchen,mit dem ich mir mein zimmer teile,welche die personifizierte ordnung und struktur darstellt, und mich glaube ich als eine art kleines phänomen empfindet, aber ich merke schon jetzt wie gut wir uns ergänzen und wie viel wir voneinander lernen können.sie ist sooo eine liebe und nach leichten startschwierigkeiten verstehen wir uns immer besser. wir mädels müssen in unserer etwas kritischen situation angesichts der geringen besetzung schließlich auch zusammenhalten!aber trotzdem habe ich selten so viel gelacht, wie in diesen ersten zwei wochen. unsere jungs sind soooo luustig!echt zum kreischen, manchmal hier. aber man glaubt es kaum, sie sind auch zu tiefgründigeren gedanken und gesprächen fähig, was für mich auch eine völlig neue erfahrung ist. :)))
eine schonfrist gab es auch lehr-und gemeinschaftsmäßig die erste woche nicht wirklich und bei so viel individualität sind differenzen natürlich vorprogrammiert! doch ich bin zuversichtlich und fühle mich trotzdem schon sehr wohl und einfach gesegnet.ich freue mich auf die zeit und was noch so alles auf uns zu kommt und gemeinsam zu bewältigen ist. es gibt schon jetzt viele dinge, die hochgekommen sind, an denen wir alle zu arbeiten haben,aber das ist soo gut und wichtig.ich habe tag für tag immer mehr das gefühl, dass unser zusammenhalt mehr wächst und das beim abschied nach dem jahr mit sicherheit tränen fließen werden!
ansonsten sind meine projekte und die aufgabenbereiche, bei denen ich mitarbeite insbesondere auf kinder spezialisiert und ich liebe es einfach!:) die kiddys sind so süß und offen und die kleinen mädels streiten sich schon jetzt darum wer neben mir sitzen oder meine hand nehmen darf:).ich helfe im kindergarten, den es hier auch gibt, im sogennanten "kids club", einem kinderprogramm mit singen, spiel und jede menge spaß und passe außerdem ab und zu auf die kinder der mitarbeiter auf.
actionmäßig waren wir heute nach einem gemütlichen brunchvormittag z.B boot fahren, letzte woche haben wir am lagerfeuer stockbrot gegrillt, haben einen movieabend gemacht und waren bowlen und nächste woche steht ein unter anderem ein ausflug in den hochseilgarten an.
das einzige problem was ich gerade habe, sind aber um ehrlich zu sein, meine inneren kämpfe wegen der entzugserscheinungen aufgrund fehlender shoppingmöglichkeiten. ich hoffe nächstes wochenende machen wir mal einen abstecher in die city.:))!!
also,bis dann dann.
hab euch lieb. ich schreibe bald wieder.
eure michal.
eigentlich hat es das ja schon vor 2 wochen, aber ich dachte mir ich wäre euch eigentlich noch einen etwas detailierteren lagebericht schuldig.
hier in sachsen ist es...anders, kalt,etwas verfallener als bei uns, und dialekttechnisch natürlich auch etwas andersartig ausgeprägt.:)hihi.ich nehm das mal mit nem diktiergerät auf...das muss man gehört haben.
aber ich habe diesen kleinen ort, wo nach 7 uhr abends keiner mehr auf der straße herumläuft,welcher sich lieblichst "hainichen" nennt, schon jetzt in mein herz geschlossen.
auch die leute hier sind wahre schätze und könnten kaum freundlicher sein.vielleicht ausgenommen der verkäuferinnen in der "innenstadt."
das ändert jedoch nichts an der tatsache, dass ich hier, ganz nach dem motto "natur pur" in der absoluten pampa gelandet bin, wobei unsere villa in der wir wohnen (freuuuude!:)) direkt an der einen seite an den wald grenzt und sich auf der anderen ein feld mit schafen befindet, was sich aber wundervoll idyllisch für ausgedehnte spaziergänge anbietet, was ich mittlerweile auch schon ein paar mal dafür genutzt habe habe. sooo schön!
hier angekommen musste ich jedoch zu aller erst mit schrecken feststellen, dass ich das einmalige vergügen haben werde, mit 10 jungs an der zahl, und nur noch einem anderen mädel als verstärkung, die kommenden monate unter einem dach zu leben und beinahe jede freie minute verbringen zu müssen. natürlich hatte ich nur noch einen gedanken:" hier bleibe ich keine sekunde länger!" der 2. schock kam dann zum glück erst ein paar tage später, aber er kam. als einer der mitarbeiter die liste mit den regeln auspackte. putzen, putzen putzen, steht da auf dem programm, wobei man zu allem glück auch noch nach farben sortieren und unterscheiden muss, welcher putzlappen für welches klo benutzt wird!:). disziplin ohne ende, tägliche work duties, frühstück um 7 uhr, usw...!
angesichts meines bisherigen lebensstils und meiner großen liebe zu regeln, kann man sich meine begeisterung wahrscheinlich lebhaft vorstellen.
was wahrscheinlich auch der grund war, dass ich die gesamte erste woche, als einzigste, jeden tag zu spät zum frühstück kam und es zweimal sogar ganz verpasste und erst um neun uhr, alles andere als ausgeschlafen, endlich auf der matte stand bzw. unter kritisch und entsetzten blicken in die allmorgendliche sitzung hineinplatzte,die natürlich schon seit einer stunde in vollem gange war.
langsam jedoch, scheint sich mein verdrehter schlafrhythmus allmählich an die neue situation zu gewöhnen. ebenso mein magen an die neuen essgewohnheiten. ich habe mich nun langsam schluss endlich damit abgefunden, dass ich vorraussichtlich als kugel nach hause rollen werde...!:)vor dem verdrücken der berge von spagetthi bolognese, pizza, schokolade und keksen innerhalb dieser letzten zwei wochen, wusste ich nicht das soviel in einem menschen hineinpassen kann. was für die ganze angelegenheit auch nicht gerade besonders förderlich ist, ist der jan, unser schwabe, der seine berufung als solcher ziemlich ernst zu nehmen scheint und uns auch schon mal gezwungen hat, die reste vom mittagessen nochmal für das abendbrot aufzuwärmen, und vorher nichts anderes zu essen, um ja keine reste kaputt gehen zu lassen.:) wo wir gleich beim nächsten thema wären: das essen ist so gut, dass man kaum aufhören kann!:)
es gibt aber auch einige positive aspekte, welche ich nennen möchte, das beste natürlich immer zum schluss.
unsre gruppe könnte zwar unterschiedlicher nicht sein, insbesondere johanna, dass mädchen,mit dem ich mir mein zimmer teile,welche die personifizierte ordnung und struktur darstellt, und mich glaube ich als eine art kleines phänomen empfindet, aber ich merke schon jetzt wie gut wir uns ergänzen und wie viel wir voneinander lernen können.sie ist sooo eine liebe und nach leichten startschwierigkeiten verstehen wir uns immer besser. wir mädels müssen in unserer etwas kritischen situation angesichts der geringen besetzung schließlich auch zusammenhalten!aber trotzdem habe ich selten so viel gelacht, wie in diesen ersten zwei wochen. unsere jungs sind soooo luustig!echt zum kreischen, manchmal hier. aber man glaubt es kaum, sie sind auch zu tiefgründigeren gedanken und gesprächen fähig, was für mich auch eine völlig neue erfahrung ist. :)))
eine schonfrist gab es auch lehr-und gemeinschaftsmäßig die erste woche nicht wirklich und bei so viel individualität sind differenzen natürlich vorprogrammiert! doch ich bin zuversichtlich und fühle mich trotzdem schon sehr wohl und einfach gesegnet.ich freue mich auf die zeit und was noch so alles auf uns zu kommt und gemeinsam zu bewältigen ist. es gibt schon jetzt viele dinge, die hochgekommen sind, an denen wir alle zu arbeiten haben,aber das ist soo gut und wichtig.ich habe tag für tag immer mehr das gefühl, dass unser zusammenhalt mehr wächst und das beim abschied nach dem jahr mit sicherheit tränen fließen werden!
ansonsten sind meine projekte und die aufgabenbereiche, bei denen ich mitarbeite insbesondere auf kinder spezialisiert und ich liebe es einfach!:) die kiddys sind so süß und offen und die kleinen mädels streiten sich schon jetzt darum wer neben mir sitzen oder meine hand nehmen darf:).ich helfe im kindergarten, den es hier auch gibt, im sogennanten "kids club", einem kinderprogramm mit singen, spiel und jede menge spaß und passe außerdem ab und zu auf die kinder der mitarbeiter auf.
actionmäßig waren wir heute nach einem gemütlichen brunchvormittag z.B boot fahren, letzte woche haben wir am lagerfeuer stockbrot gegrillt, haben einen movieabend gemacht und waren bowlen und nächste woche steht ein unter anderem ein ausflug in den hochseilgarten an.
das einzige problem was ich gerade habe, sind aber um ehrlich zu sein, meine inneren kämpfe wegen der entzugserscheinungen aufgrund fehlender shoppingmöglichkeiten. ich hoffe nächstes wochenende machen wir mal einen abstecher in die city.:))!!
also,bis dann dann.
hab euch lieb. ich schreibe bald wieder.
eure michal.
Abonnieren
Posts (Atom)









































